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Freitag, 1. Mai 2009

Noise Ninja - der Rauschentferner II

Ein Tipp für alle, welche den Artikel gelesen haben, aber nicht auf meinen Test warten wollen und selbst testen möchten, was die Software kann: Unter http://www.picturecode.com/download.htm kann die Software in den unterschiedlichen Varianten herunter geladen werden.

Zwar ist die Funktionalität eingeschränkt - aber dessen ungeachtet sollte es möglich sein, sich ein Urteil über diesen "Rauschstopper" zu bilden.

Ich selbst habe die Version für Photoshop installiert und suche jetzt im Archiv nach entsprechend kritischem Fotomaterial, das sich für einen Test eignet...

Noise Ninja - der Rauschentferner

Nicht immer ist das Bildrauschen in der Digitalfotografie ein Gestaltungsmittel. Oder noch realistischer betrachtet: eigentlich ganz selten. Oft bedingt die Situation beim Fotografieren Kompromisse, die sich dann im Ergebnis als Bildrauschen zeigen. Zumeist sind es die Lichtverhältnisse vor Ort, die dann mit einem hohem ISO-Wert an der Kamera bewusst oder auch automatisch kompensiert werden. Das Ergebnis: Fotos mit starkem Bildrauschen.

Noise Ninja in der aktuellen Version 2.2 von PictureCode LLC verspricht genau hier Abhilfe. Neben der Standalone-Version gibt es das Programm noch als PlugIns für Apple Aperture und Adobe Potoshop. Dabei bewegen sich die Preise von 45 (ohne Batch-Funktion) bis 80 US-Dollar (Komplett-Paket).

Als "Dateiretter" vor allem für kleine Kompaktkameras empfiehlt sich die Software auf jeden Fall - das haben Testberichte aus den USA gezeigt. Ob es aber spürbar besser ist, als die Bordmittel zum Beispiel von Photoshop, dass will ich demnächst selbst testen. Selbstverständlich findet sich das Testergebnis dann hier im Blog wieder.

Update

Dienstag, 30. Dezember 2008

Photokina 2008 – (k)ein Rückblick

Eigentlich wollte ich das Thema ganz ausblenden. Aber dann gab es Anfragen, weshalb ein Blog zum Thema Fotografie nicht über diese „bedeutsame Messe“, die ja nur aller zwei Jahre stattfindet, berichtet.

Zwischen den Feiertagen ist etwas Zeit, sich dazu zu äußern – also gehen wir es an.

Neugieriger:
Die Photokina 2008 fand vom 23. bis 28. September in Köln statt. Also vor gut einem viertel Jahr. Warum hast du nicht aktuell darüber geschrieben?

Matthias: Nun: Einerseits war die redaktionelle Information im Web mehr als ausreichend – zumindest quantitativ, andererseits habe ich Stimmungen und Stimmen von Herstellern wie Medien natürlich registriert und wollte daraus ein persönliches Fazit ziehen.

Neugieriger: Weshalb diese Einschränkung auf die Quantität der Berichterstattung?

Matthias: Ich will und kann nicht pauschalisieren. Es gab und gibt auch sachliche, kompetente Journalisten, die wirklich etwas von Fotografie verstehen und dies auch publizieren. Nicht zu verkennen ist aber auch die Tatsache, dass viele Redaktionsstuben administrativ den Werbeabteilungen des jeweiligen Verlages unterstehen. Mit anderen Worten: Gute Werbekunden werden bei Laune gehalten.

Neugieriger: Und dann werden Tests manipuliert?

Matthias: Dies sicher nicht. Zumindest ist mir derartiges aus meiner früheren Tätigkeit als freier Redakteur bei einem großem deutschen Verlag im PC-Bereich so nicht offensichtlich geworden. Allerdings wurden kritische Anmerkungen über Produkte von Werbekunden einfach gestrichen. Auch dies trägt zur falschen Meinungsbildung bei.

Neugieriger: Was sind positive Beispiele für Informationsquellen im Internet?

Matthias: Man könnte sicher einige nennen. Ich selbst fühle mich bei http://www.dkamera.de/ sehr wohl. Informative Sachlichkeit – das ist es, was ich mag.

Neugieriger: Nachgefragt: Was stört dich – vor allem im Bezug auf die Berichterstattung zur Photokina 2008 – bei den anderen?

Matthias: Sehr viel. Zum Beispiel, dass Trends propagiert werden, die keine sind. Dass Kleinigkeiten an technischen Verbesserungen als bahnbrechende Erfolge gefeiert werden. Teilweise fehlt die fachliche Kompetenz – man übernimmt zu schnell und zu unkritisch Pressemitteilungen der Anbieter, teilweise ist es der Druck, Seiten zu füllen (sowohl im Web als auch beim Print) und zum Teil sind es die geschilderten Abhängigkeiten von bestimmten Kunden.

Neugieriger: Kannst du dazu Beispiele nennen?

Matthias: Nehmen wir als Beispiel das strittige Thema „Kompaktkameras“ (hier einmal konkret die sogenannten Bridgekameras http://de.wikipedia.org/wiki/Bridgekamera ) vs. DSLR (http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelreflexkamera ). Als die ersten DSLR mit Live-View (http://de.wikipedia.org/wiki/Live-View) auf den Markt kamen, hat man gejubelt. Bis zu dem Zeitpunkt war dies ein typisches Merkmal (und Vorteil) der Kompaktkameras. Videos aufnehmen war (über Sinn und Unsinn kann man streiten) bislang ebenso den Kompakten vorbehalten. Bis die Nikon D90 als erste DSLR dies ebenso ermöglichte. Auf der Photokina folgte Canon mit der Profi-Kamera EOS 5D Mark II (21,1 Megapixel, Preis rund 2.500 Euro). Mit dieser werden in voller HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel werden so Filme mit 30 Bildern in der Sekunde möglich.

Wirklich interessant ist die zur Messe vorgestellte Panasonic DMC-G1 (http://www.focus.de/digital/foto/panasonic-dmc-g1-spiegelreflexkamera-ohne-spiegel_aid_344261.html ), bei der erstmals auf den Spiegel verzichtet wurde und die – bis auf die Wechselobjektive – eigentlich den Kompakten schon sehr ähnlich ist.

Kurzum: Die Grenzen werden fließender, das Schubladendenken nach dem Motto „Profi = DSLR“ macht aus meiner Sicht keinen Sinn.

Neugieriger: Sind Profis bzw. Semi-Profis nicht wirklich mit einer DSLR besser bedient?

Matthias: Das würde ich so pauschal nicht sagen wollen, da dies von Einsatzzweck abhängig ist. Hätten die Hersteller ihre Bridge-Kameras so weiterentwickelt, wie die DSLR, dann könnte man sich den Aufpreis für die Spiegelreflex oft sparen – sowohl als Amateur wie auch als Profi. Nur ein Beispiel: Sonys R1 hat aufgezeigt, was im Bereich Bridge-Kameras machbar ist. Mir leistet gerade diese Kamera im Bereich Endurosport ausgezeichnete Dienste. Schnelles manuelles Zoomen über einen breiten Bereich, kein Stress mit Staub im Gelände... Ich wüsste nicht, warum ich da auf eine DSLR wechseln sollte.

Das Problem, was ich sehe: Die Anbieter wollen an der Peripherie verdienen. Also neben dem Body möglichst viele Objektive und anderes Zubehör verkaufen. Gewinnmaximierung über Folgegeschäfte quasi. Etwas, dass bei gut ausgestatteten Kompaktkameras nicht möglich ist. Ich bin mir sicher: Allein das Objektiv hätte mich im DSLR-Bereich das gleiche gekostet, wie ich für die gesamte Kompaktkamera Sony R1 bezahlt habe. Und vermutlich ist dies auch der Grund, weshalb Sony die Weiterentwicklung der Kamera eingestellt hat.

Neugieriger: Um noch kurz bei dem Kameras zu bleiben: Welche Entwicklung wünschst du dir für die Zukunft?

Matthias: In meinen Augen sind Gesichtserkennung und Bildstabilisatoren sicher hilfreiche Funktionen, während ich Lächel-, Blinzel- und ähnliche Funktionen als Spielerei sehe und nicht benötige. Die Hersteller sollten ihr KnowHow vielmehr dafür einsetzen, dass Fotografieren in lichtkritischen Situationen zu vereinfachen. Da die Gesetze der Physik nicht zu umgehen sind, sehe ich einen sinnvollen Weg darin, den Pixelwahn zu stoppen und die Sensoren nebst der Optik ausreichend groß zu gestalten. Was zur Zeit im Massenmarkt angeboten wird, ist oft schlichtweg Schrott. Viele der Kameras liefern trotz 10MP-Sensor schlechtere Fotos, als meine ca. sechs Jahre alte Olympus C50 mit 5 MP. Vielleicht hat dieser Markt der „Fun-Cams“ auch seine Berechtigung – aber ich hoffe, dass die Fokussierung auf dieses Segment nicht zu stark wird.

Ach ja: GPS- und WLAN-Fähigkeiten sind zwei Dinge, die ich mir für meine Arbeit mit einer der nächsten Kameras wünsche. Ansonsten geht es zumindest mir so, dass ich eh im manuellen Modus fotografiere und diverse Menüs eher als lästig statt hilfreich empfinde.

Neugieriger: Nun waren ja auf der Photokina nicht nur Kameras zu sehen. Es ging auch um Zubehörprodukte und Bilddienstleistungen. Hast du hier neue Trends ausmachen können?

Matthias: Auf dem Gebiet der professionellen Bildausgabe standen vor allem Single-Pass-Inkjet-Drucker, UV-LED-Drucker und wasserbasierende Latex-Tinten im Fokus. Das sind schon interessante Themen und man darf gespannt sein, was sich hier noch tut. Den Trend zu digitalen Bilderrahmen halte ich persönlich für gepusht – hierzu hatte ich ja bereits im Blog geschrieben (http://asp-fotos.blogspot.com/2008/07/digitale-bilderrahmen-floppen.html ). Was Fotodienstleistungen anbelangt, ist Kreativität gefragt und diese wird sicherlich zu neuen, interessanten Angeboten führen und die bedruckte Kaffeetasse oder das Mauspad ablösen.

Neugieriger: Deine Meinung zur Bildbearbeitungssoftware?

Matthias: Der Platzhirsch ist ja bekanntlich Adobe, die letzte aktuelle Version Photoshop CS 4, mit der man eine Menge machen kann – bis hin zur gezielten Bildmanipulation. Nur: 2000.- Euro sind einerseits kein Pappenstiel, andererseits reichen zur Bildverbesserung auch preiswertere bzw. sogar Gratis-Programme. Einige davon habe ich ja bereits im Blog vorgestellt (http://asp-fotos.blogspot.com/search/label/Bildbearbeitung ). Es stellt sich also wieder die Frage: „Was will man tun?“, um sich für eine bestimmte Software zu entscheiden. In dem Zusammenhang noch ein Tipp: Einige Bildbearbeitungsprogramme bieten gleichzeitig mehr oder minder leistungsstarke Funktionen zur Fotoverwaltung, also der dokumentierten Archivierung bis hin zu Datensicherung. Aus meiner Sicht ein wichtiger Punkt, den man nicht unterschätzen sollte.

Neugieriger: Danke für deine Antworten.

Matthias: Gern geschehen. Ich merke schon: Du hast mir doch noch eine Art Fazit aus dem Kreuz geleiert – wenn auch nicht unbedingt zur Photokina 2008, so doch als Resümee des Jahres 2008...



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Sonntag, 11. November 2007

Paintshop Pro - Alternative zu Photoshop

Ich hatte in der Vergangenheit ja bereits angekündigt, einige Software-Alternativen zum teuren Photoshop vorstellen zu wollen, zuletzt in meinem Buchtipp zur Schwarz-Weiss-Fotografie. Schließlich hat nicht jeder soviel Geld übrig, um sich das teure Adobe-Paket leisten zu können. Für manch einen gelegentlichen Foto-Bearbeiter wäre es auch verschenktes Geld, da man diese komplexe Funktionalität erst mit dem zu erwerbendem Wissen und Können ausnutzen kann.

Zu den kostengünstigen Alternativen gehört (übrigens schon seit Jahren am Markt) Paintshop Pro. Die aktuelle Version hört auf den Namen "Corel Paint Shop Pro Photo X2", was mich irgend wie an einen Golf GDI erinnert - ich weiß nicht, ob die Marketingstrategen genau dies wollten...

Die Software kostet neu knapp 80 Euro, ist aber aus 2. Hand schon preiswerter erhältlich. Schon deshalb - und natürlich in Kenntnis ihrer Funktionalität - ist Paintshop Pro eine Empfehlung meinerseits. Einen umfassenden Testbericht hat Adrian Ahlhaus bei dkamera.de geschrieben, so dass ich an dieser Stelle nur darauf verweisen möchte.

Seiner subjektiven Meinung zum Programm habe ich nichts hinzu zu fügen, so dass ich ich mich auf das Zitieren einiger in meinen Augen wichtiger Aussagen beschränke:
  • Im Erlernen einer Software, darin ist Corel mit seinem neuen „Paint Shop Pro Photo X2“ mit dem darin integrierten „Lernstudio“ unschlagbar stark.
  • Selbst auf einem betagten Computer oder einem neuen kostengünstigen Rechner kann man gut arbeiten. Fast alles geht sehr schnell. Lediglich bei einigen rechenintensiven Aufgaben hat man mal einige Sekunden an Geduld aufzubringen.
  • Sehen Sie sich Corels „Paint Shop Pro Photo X2" an, einfach einmal die Demoversion. Denn diese bietet einen verlässlichen, unkomplizierten Weg, um aus allen Fotos das Beste heraus zu holen. Für 89 Euro wird alles geboten, was man sich anständigerweise wünschen kann.
Um nicht missverstanden zu werden: Sicher hat auch Paintshop Pro seine Grenzen, sicher fehlt das eine oder andere, was Photoshop (noch) zu bieten hat. Aber: Die (bei Amazon) 80 Euro sind wirklich gut angelegtes Geld für jemanden, dessen Hobby die Fotografie ist und der seine Fotos bestmöglich bearbeiten will.

Die Demoversion gibt es bei Chip zum Download, die gegenwärtig kostengünstigste deutsche Vollversion bietet Amazon an.


Samstag, 26. Mai 2007

RAW-Konverter als Gratis-Software

"S7raw" nennt sich - etwas eigenwillig - ein Freeware-Tool zur Verwaltung, Bearbeitung und Konvertierung von Fotos im RAW-Format.

Als Rohdatenformat oder RAW (englisch raw = roh) bezeichnet man ein jeweils modellabhängiges Dateiformat bei Digitalkameras, bei dem die Kamera die Daten nach der Digitalisierung weitgehend ohne Bearbeitung auf das Speichermedium schreibt.

Obwohl sich die Funktionsweise der digitalen Bildsensoren verschiedener Hersteller und Modelle im Allgemeinen nicht wesentlich unterscheidet, sind die abgespeicherten RAW-Formate zueinander nicht kompatibel (Quelle: Wikipedia).

S7raw wandelt die Fotos in 8- oder 16-Bit PSD und TIFF- sowie JPEG-Format. Daneben bietet s7raw Bildbearbeitungsoptionen zum Drehen von Bildern und Modifizieren von Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und Farbton an. Auch der Schärfegrad lässt sich lässt sich modifizieren. Darüber hinaus bietet s7raw die Massenbearbeitung von Bildern mittels integrierter Batch-Funktion an.

Hier geht es zum Download der Software.


Kostenloses Videotraining zu Adobe-Produkten

Galileo Design bietet fast drei Stunden Videomaterial zum (Kennen-)Lernen der Adobe Produkte Photoshop Lightroom und Photoshop CS3 an. Die Themen im Überblick:

  • Erste Schritte in Lightroom (11 Minuten)

  • Die Bibliothek von Lightroom (21 Minuten)

  • Entwickeln mit Lightroom (32 Minuten)

  • Bilder ausgeben in Lightroom (24 Minuten)

  • Neuerungen in Photoshop CS3 (1:12 Stunden)

Hier geht es zum Galileo-Angebot.




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Dienstag, 20. März 2007

Pfade, Ebenen & mehr - der Photoshop-Weblog

Wer sich intensiver mit der Digitalfotografie befasst, kommt irgend wann mit der leistungsstarken, aber nicht gerade billigen Software Photoshop in Berührung. Eine interessante & informative Quelle im Web:der Photoshop-Weblog.


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