Ein Tipp für alle, welche den Artikel gelesen haben, aber nicht auf meinen Test warten wollen und selbst testen möchten, was die Software kann: Unter http://www.picturecode.com/download.htm kann die Software in den unterschiedlichen Varianten herunter geladen werden.
Zwar ist die Funktionalität eingeschränkt - aber dessen ungeachtet sollte es möglich sein, sich ein Urteil über diesen "Rauschstopper" zu bilden.
Ich selbst habe die Version für Photoshop installiert und suche jetzt im Archiv nach entsprechend kritischem Fotomaterial, das sich für einen Test eignet...
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Freitag, 1. Mai 2009
Noise Ninja - der Rauschentferner
Nicht immer ist das Bildrauschen in der Digitalfotografie ein Gestaltungsmittel. Oder noch realistischer betrachtet: eigentlich ganz selten. Oft bedingt die Situation beim Fotografieren Kompromisse, die sich dann im Ergebnis als Bildrauschen zeigen. Zumeist sind es die Lichtverhältnisse vor Ort, die dann mit einem hohem ISO-Wert an der Kamera bewusst oder auch automatisch kompensiert werden. Das Ergebnis: Fotos mit starkem Bildrauschen.
Noise Ninja in der aktuellen Version 2.2 von PictureCode LLC verspricht genau hier Abhilfe. Neben der Standalone-Version gibt es das Programm noch als PlugIns für Apple Aperture und Adobe Potoshop. Dabei bewegen sich die Preise von 45 (ohne Batch-Funktion) bis 80 US-Dollar (Komplett-Paket).
Als "Dateiretter" vor allem für kleine Kompaktkameras empfiehlt sich die Software auf jeden Fall - das haben Testberichte aus den USA gezeigt. Ob es aber spürbar besser ist, als die Bordmittel zum Beispiel von Photoshop, dass will ich demnächst selbst testen. Selbstverständlich findet sich das Testergebnis dann hier im Blog wieder.
Update
Noise Ninja in der aktuellen Version 2.2 von PictureCode LLC verspricht genau hier Abhilfe. Neben der Standalone-Version gibt es das Programm noch als PlugIns für Apple Aperture und Adobe Potoshop. Dabei bewegen sich die Preise von 45 (ohne Batch-Funktion) bis 80 US-Dollar (Komplett-Paket).
Als "Dateiretter" vor allem für kleine Kompaktkameras empfiehlt sich die Software auf jeden Fall - das haben Testberichte aus den USA gezeigt. Ob es aber spürbar besser ist, als die Bordmittel zum Beispiel von Photoshop, dass will ich demnächst selbst testen. Selbstverständlich findet sich das Testergebnis dann hier im Blog wieder.
Update
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Mittwoch, 25. März 2009
Mit dem „Lichtpinsel“ durch die Nacht
[Trigami-Review]
Wer mich bzw. meine Fotos kennt, weiß, dass ich ein besonderes Fable für Nachtaufnahmen habe. Im Web habe ich nicht wenige solcher Aufnahmen vorgestellt, so unter
Nachtaufnahmen ermöglichen eine ganz besondere Art der Kreativität, ergeben dabei aber auch eine ganz besondere, reizvolle Wiedergabe der Objekte. Selbst bei Tageslicht eher langweilige Motive können bei geschickter Präsentation in der Nacht einen ganz eigenen Charme entwickeln.
Sicher muss ich nicht erwähnen, dass sich der Blitz bei solchen Aufnahmen von selbst verbietet. Dennoch hatte ich schon immer vor, mit einer individuellen Lichtgestaltung der meist Langzeitaufnahmen mit Stativ das Motiv optisch aufzuwerten. In Frage kommt dabei nur eine leistungsstarke Taschenlampe. Bislang hielt mich das Gewicht und die Größe solcher „Lichtpinsel“ bei akzeptabler Lichtleistungen davon ab, meine Vorstellungen in die Realität umzusetzen.
Mein Glück war, dass ich jetzt im Rahmen eines Trigami-Projektes die Möglichkeit erhielt, eine LED LENSER P7 von http://www.zweibrueder.com zu testen. Was ich genau für diese, meine Zwecke tat. Leider war bislang die Witterung für solche Aufnahmen kaum/nur begrenzt geeignet – aber ich konnte bereits bei ersten Versuchen feststellen, dass ich mit dieser LED-Taschenlampe den „Lichtpinsel“ gefunden habe, wie er mir vorschwebte. Klein und kompakt, aber mit einer schier unbeschreiblichen Lichtleistung. Eigentlich sollte jetzt ein selbsterklärendes Video folgen, welches den Umgang mit der Taschenlampe und mögliche Anwendungsfälle zeigt. Allein: Dies scheiterte daran, dass ich in des Wortes Sinne alle Hände voll zu tun hatte, um die Testaufnahmen zu erstellen und auszuleuchten.
Letzteres allerdings macht mit der LED LENSER P7 besonderen Spaß. Man wählt eine geringe Blende und eine lange Verschlusszeit der Kamera und schickt dann „Lichtblitze“ aus verschiedenen Blickwinkeln an das zu fotografierende Objekt. Das Ergebnis: Während bei Verwendung des Blitzes die Helligkeit zum Objekt zur Entfernung proportional abnimmt und auch eine unerwünschte Schattenbildung nicht zu vermeiden ist, erlaubt der „Lichtpinsel“ eine nahezu schattenfreie (je nach Geschick) Darstellung des Objektes. Da die LED LENSER P7 neben einem sogenannten ECO-Modus (spart Batteriekapazität) und dem Power-Modus für volle Lichtleistung auch noch über einen „Turbo-Tastmodus“ verfügt, ist die Ausleuchtung einer Szene besonders einfach.
Hier http://www.zweibrueder.com/produkte/html_highperformance/html_Pserie/p7.php?id=p7 wird die von mir getestete Taschenlampe noch einmal im Detail vorgestellt. Sie ist im Handel für knapp 80.- Euro erhältlich. Und ihr Geld auf jeden Fall wert. Die hochwertige Verarbeitung, der modulare Aufbau (Austausch einzelner Komponenten im Defektfall möglich) sowie die bereits erwähnte sehr hohe Lichtausbeute bei geringer Belastung der Energiequellen (4 AAA-Batterien, die ich vermutlich durch Akkus ersetzen werde), stehen eindeutig auf der Pro-Seite.
Gewöhnungsbedürftig ist lediglich, dass sich der Schalter nicht im Daumenbereich (wie sonst üblich) befindet, sondern am Fußende der Taschenlampe. Daran kann man sich gewöhnen, dafür ist der Schalter im Falle eines Defektes auf dem Batteriefach zugänglich.
Auch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass prinzipbedingt die Lichttemperatur eher kalt und im Blautonbereich ist, was jedoch mit entsprechender Fotosoftware problemlos kompensiert werden kann (im Beispiel des Holzstapels realisiert).
Fazit: Die LED LENSER P7 ist quasi „über Nacht“ mein Freund geworden und ich freue mich darauf, bei besseren Witterungsverhältnissen neue, interessante Nachtaufnahmen mit ihr zu gestalten. Ich kann andere Fotofreunde mit gutem Gewissen ermutigen, mit dieser oder einer anderem Taschenlampe auf LED-Basis bei Nacht zu experimentieren. Dass die LED LENSER P7 darüber hinaus hilfreich bei Stromausfall, nächtlichen Wanderungen etc. ist, muss sicher nicht extra erwähnt werden.
Wer mich bzw. meine Fotos kennt, weiß, dass ich ein besonderes Fable für Nachtaufnahmen habe. Im Web habe ich nicht wenige solcher Aufnahmen vorgestellt, so unter
- http://www.digitalpilot.de/Fokus%20Eisenbahn/Dampflokparty%20in%20Chemnitz%202007/index.html ,
- http://digitalpilot.de/night/ oder
- http://digitalpilot.wordpress.com/tag/nachtaufnahme/
Nachtaufnahmen ermöglichen eine ganz besondere Art der Kreativität, ergeben dabei aber auch eine ganz besondere, reizvolle Wiedergabe der Objekte. Selbst bei Tageslicht eher langweilige Motive können bei geschickter Präsentation in der Nacht einen ganz eigenen Charme entwickeln.
Sicher muss ich nicht erwähnen, dass sich der Blitz bei solchen Aufnahmen von selbst verbietet. Dennoch hatte ich schon immer vor, mit einer individuellen Lichtgestaltung der meist Langzeitaufnahmen mit Stativ das Motiv optisch aufzuwerten. In Frage kommt dabei nur eine leistungsstarke Taschenlampe. Bislang hielt mich das Gewicht und die Größe solcher „Lichtpinsel“ bei akzeptabler Lichtleistungen davon ab, meine Vorstellungen in die Realität umzusetzen.
Mein Glück war, dass ich jetzt im Rahmen eines Trigami-Projektes die Möglichkeit erhielt, eine LED LENSER P7 von http://www.zweibrueder.com zu testen. Was ich genau für diese, meine Zwecke tat. Leider war bislang die Witterung für solche Aufnahmen kaum/nur begrenzt geeignet – aber ich konnte bereits bei ersten Versuchen feststellen, dass ich mit dieser LED-Taschenlampe den „Lichtpinsel“ gefunden habe, wie er mir vorschwebte. Klein und kompakt, aber mit einer schier unbeschreiblichen Lichtleistung. Eigentlich sollte jetzt ein selbsterklärendes Video folgen, welches den Umgang mit der Taschenlampe und mögliche Anwendungsfälle zeigt. Allein: Dies scheiterte daran, dass ich in des Wortes Sinne alle Hände voll zu tun hatte, um die Testaufnahmen zu erstellen und auszuleuchten.
Letzteres allerdings macht mit der LED LENSER P7 besonderen Spaß. Man wählt eine geringe Blende und eine lange Verschlusszeit der Kamera und schickt dann „Lichtblitze“ aus verschiedenen Blickwinkeln an das zu fotografierende Objekt. Das Ergebnis: Während bei Verwendung des Blitzes die Helligkeit zum Objekt zur Entfernung proportional abnimmt und auch eine unerwünschte Schattenbildung nicht zu vermeiden ist, erlaubt der „Lichtpinsel“ eine nahezu schattenfreie (je nach Geschick) Darstellung des Objektes. Da die LED LENSER P7 neben einem sogenannten ECO-Modus (spart Batteriekapazität) und dem Power-Modus für volle Lichtleistung auch noch über einen „Turbo-Tastmodus“ verfügt, ist die Ausleuchtung einer Szene besonders einfach.
Hier http://www.zweibrueder.com/produkte/html_highperformance/html_Pserie/p7.php?id=p7 wird die von mir getestete Taschenlampe noch einmal im Detail vorgestellt. Sie ist im Handel für knapp 80.- Euro erhältlich. Und ihr Geld auf jeden Fall wert. Die hochwertige Verarbeitung, der modulare Aufbau (Austausch einzelner Komponenten im Defektfall möglich) sowie die bereits erwähnte sehr hohe Lichtausbeute bei geringer Belastung der Energiequellen (4 AAA-Batterien, die ich vermutlich durch Akkus ersetzen werde), stehen eindeutig auf der Pro-Seite.
Gewöhnungsbedürftig ist lediglich, dass sich der Schalter nicht im Daumenbereich (wie sonst üblich) befindet, sondern am Fußende der Taschenlampe. Daran kann man sich gewöhnen, dafür ist der Schalter im Falle eines Defektes auf dem Batteriefach zugänglich.
Auch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass prinzipbedingt die Lichttemperatur eher kalt und im Blautonbereich ist, was jedoch mit entsprechender Fotosoftware problemlos kompensiert werden kann (im Beispiel des Holzstapels realisiert).
Fazit: Die LED LENSER P7 ist quasi „über Nacht“ mein Freund geworden und ich freue mich darauf, bei besseren Witterungsverhältnissen neue, interessante Nachtaufnahmen mit ihr zu gestalten. Ich kann andere Fotofreunde mit gutem Gewissen ermutigen, mit dieser oder einer anderem Taschenlampe auf LED-Basis bei Nacht zu experimentieren. Dass die LED LENSER P7 darüber hinaus hilfreich bei Stromausfall, nächtlichen Wanderungen etc. ist, muss sicher nicht extra erwähnt werden.
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Dienstag, 30. Dezember 2008
Photokina 2008 – (k)ein Rückblick
Eigentlich wollte ich das Thema ganz ausblenden. Aber dann gab es Anfragen, weshalb ein Blog zum Thema Fotografie nicht über diese „bedeutsame Messe“, die ja nur aller zwei Jahre stattfindet, berichtet.
Zwischen den Feiertagen ist etwas Zeit, sich dazu zu äußern – also gehen wir es an.
Neugieriger: Die Photokina 2008 fand vom 23. bis 28. September in Köln statt. Also vor gut einem viertel Jahr. Warum hast du nicht aktuell darüber geschrieben?
Matthias: Nun: Einerseits war die redaktionelle Information im Web mehr als ausreichend – zumindest quantitativ, andererseits habe ich Stimmungen und Stimmen von Herstellern wie Medien natürlich registriert und wollte daraus ein persönliches Fazit ziehen.
Neugieriger: Weshalb diese Einschränkung auf die Quantität der Berichterstattung?
Matthias: Ich will und kann nicht pauschalisieren. Es gab und gibt auch sachliche, kompetente Journalisten, die wirklich etwas von Fotografie verstehen und dies auch publizieren. Nicht zu verkennen ist aber auch die Tatsache, dass viele Redaktionsstuben administrativ den Werbeabteilungen des jeweiligen Verlages unterstehen. Mit anderen Worten: Gute Werbekunden werden bei Laune gehalten.
Neugieriger: Und dann werden Tests manipuliert?
Matthias: Dies sicher nicht. Zumindest ist mir derartiges aus meiner früheren Tätigkeit als freier Redakteur bei einem großem deutschen Verlag im PC-Bereich so nicht offensichtlich geworden. Allerdings wurden kritische Anmerkungen über Produkte von Werbekunden einfach gestrichen. Auch dies trägt zur falschen Meinungsbildung bei.
Neugieriger: Was sind positive Beispiele für Informationsquellen im Internet?
Matthias: Man könnte sicher einige nennen. Ich selbst fühle mich bei http://www.dkamera.de/ sehr wohl. Informative Sachlichkeit – das ist es, was ich mag.
Neugieriger: Nachgefragt: Was stört dich – vor allem im Bezug auf die Berichterstattung zur Photokina 2008 – bei den anderen?
Matthias: Sehr viel. Zum Beispiel, dass Trends propagiert werden, die keine sind. Dass Kleinigkeiten an technischen Verbesserungen als bahnbrechende Erfolge gefeiert werden. Teilweise fehlt die fachliche Kompetenz – man übernimmt zu schnell und zu unkritisch Pressemitteilungen der Anbieter, teilweise ist es der Druck, Seiten zu füllen (sowohl im Web als auch beim Print) und zum Teil sind es die geschilderten Abhängigkeiten von bestimmten Kunden.
Neugieriger: Kannst du dazu Beispiele nennen?
Matthias: Nehmen wir als Beispiel das strittige Thema „Kompaktkameras“ (hier einmal konkret die sogenannten Bridgekameras http://de.wikipedia.org/wiki/Bridgekamera ) vs. DSLR (http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelreflexkamera ). Als die ersten DSLR mit Live-View (http://de.wikipedia.org/wiki/Live-View) auf den Markt kamen, hat man gejubelt. Bis zu dem Zeitpunkt war dies ein typisches Merkmal (und Vorteil) der Kompaktkameras. Videos aufnehmen war (über Sinn und Unsinn kann man streiten) bislang ebenso den Kompakten vorbehalten. Bis die Nikon D90 als erste DSLR dies ebenso ermöglichte. Auf der Photokina folgte Canon mit der Profi-Kamera EOS 5D Mark II (21,1 Megapixel, Preis rund 2.500 Euro). Mit dieser werden in voller HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel werden so Filme mit 30 Bildern in der Sekunde möglich.
Wirklich interessant ist die zur Messe vorgestellte Panasonic DMC-G1 (http://www.focus.de/digital/foto/panasonic-dmc-g1-spiegelreflexkamera-ohne-spiegel_aid_344261.html ), bei der erstmals auf den Spiegel verzichtet wurde und die – bis auf die Wechselobjektive – eigentlich den Kompakten schon sehr ähnlich ist.
Kurzum: Die Grenzen werden fließender, das Schubladendenken nach dem Motto „Profi = DSLR“ macht aus meiner Sicht keinen Sinn.
Neugieriger: Sind Profis bzw. Semi-Profis nicht wirklich mit einer DSLR besser bedient?
Matthias: Das würde ich so pauschal nicht sagen wollen, da dies von Einsatzzweck abhängig ist. Hätten die Hersteller ihre Bridge-Kameras so weiterentwickelt, wie die DSLR, dann könnte man sich den Aufpreis für die Spiegelreflex oft sparen – sowohl als Amateur wie auch als Profi. Nur ein Beispiel: Sonys R1 hat aufgezeigt, was im Bereich Bridge-Kameras machbar ist. Mir leistet gerade diese Kamera im Bereich Endurosport ausgezeichnete Dienste. Schnelles manuelles Zoomen über einen breiten Bereich, kein Stress mit Staub im Gelände... Ich wüsste nicht, warum ich da auf eine DSLR wechseln sollte.
Das Problem, was ich sehe: Die Anbieter wollen an der Peripherie verdienen. Also neben dem Body möglichst viele Objektive und anderes Zubehör verkaufen. Gewinnmaximierung über Folgegeschäfte quasi. Etwas, dass bei gut ausgestatteten Kompaktkameras nicht möglich ist. Ich bin mir sicher: Allein das Objektiv hätte mich im DSLR-Bereich das gleiche gekostet, wie ich für die gesamte Kompaktkamera Sony R1 bezahlt habe. Und vermutlich ist dies auch der Grund, weshalb Sony die Weiterentwicklung der Kamera eingestellt hat.
Neugieriger: Um noch kurz bei dem Kameras zu bleiben: Welche Entwicklung wünschst du dir für die Zukunft?
Matthias: In meinen Augen sind Gesichtserkennung und Bildstabilisatoren sicher hilfreiche Funktionen, während ich Lächel-, Blinzel- und ähnliche Funktionen als Spielerei sehe und nicht benötige. Die Hersteller sollten ihr KnowHow vielmehr dafür einsetzen, dass Fotografieren in lichtkritischen Situationen zu vereinfachen. Da die Gesetze der Physik nicht zu umgehen sind, sehe ich einen sinnvollen Weg darin, den Pixelwahn zu stoppen und die Sensoren nebst der Optik ausreichend groß zu gestalten. Was zur Zeit im Massenmarkt angeboten wird, ist oft schlichtweg Schrott. Viele der Kameras liefern trotz 10MP-Sensor schlechtere Fotos, als meine ca. sechs Jahre alte Olympus C50 mit 5 MP. Vielleicht hat dieser Markt der „Fun-Cams“ auch seine Berechtigung – aber ich hoffe, dass die Fokussierung auf dieses Segment nicht zu stark wird.
Ach ja: GPS- und WLAN-Fähigkeiten sind zwei Dinge, die ich mir für meine Arbeit mit einer der nächsten Kameras wünsche. Ansonsten geht es zumindest mir so, dass ich eh im manuellen Modus fotografiere und diverse Menüs eher als lästig statt hilfreich empfinde.
Neugieriger: Nun waren ja auf der Photokina nicht nur Kameras zu sehen. Es ging auch um Zubehörprodukte und Bilddienstleistungen. Hast du hier neue Trends ausmachen können?
Matthias: Auf dem Gebiet der professionellen Bildausgabe standen vor allem Single-Pass-Inkjet-Drucker, UV-LED-Drucker und wasserbasierende Latex-Tinten im Fokus. Das sind schon interessante Themen und man darf gespannt sein, was sich hier noch tut. Den Trend zu digitalen Bilderrahmen halte ich persönlich für gepusht – hierzu hatte ich ja bereits im Blog geschrieben (http://asp-fotos.blogspot.com/2008/07/digitale-bilderrahmen-floppen.html ). Was Fotodienstleistungen anbelangt, ist Kreativität gefragt und diese wird sicherlich zu neuen, interessanten Angeboten führen und die bedruckte Kaffeetasse oder das Mauspad ablösen.
Neugieriger: Deine Meinung zur Bildbearbeitungssoftware?
Matthias: Der Platzhirsch ist ja bekanntlich Adobe, die letzte aktuelle Version Photoshop CS 4, mit der man eine Menge machen kann – bis hin zur gezielten Bildmanipulation. Nur: 2000.- Euro sind einerseits kein Pappenstiel, andererseits reichen zur Bildverbesserung auch preiswertere bzw. sogar Gratis-Programme. Einige davon habe ich ja bereits im Blog vorgestellt (http://asp-fotos.blogspot.com/search/label/Bildbearbeitung ). Es stellt sich also wieder die Frage: „Was will man tun?“, um sich für eine bestimmte Software zu entscheiden. In dem Zusammenhang noch ein Tipp: Einige Bildbearbeitungsprogramme bieten gleichzeitig mehr oder minder leistungsstarke Funktionen zur Fotoverwaltung, also der dokumentierten Archivierung bis hin zu Datensicherung. Aus meiner Sicht ein wichtiger Punkt, den man nicht unterschätzen sollte.
Neugieriger: Danke für deine Antworten.
Matthias: Gern geschehen. Ich merke schon: Du hast mir doch noch eine Art Fazit aus dem Kreuz geleiert – wenn auch nicht unbedingt zur Photokina 2008, so doch als Resümee des Jahres 2008...

Zwischen den Feiertagen ist etwas Zeit, sich dazu zu äußern – also gehen wir es an.
Neugieriger: Die Photokina 2008 fand vom 23. bis 28. September in Köln statt. Also vor gut einem viertel Jahr. Warum hast du nicht aktuell darüber geschrieben?
Matthias: Nun: Einerseits war die redaktionelle Information im Web mehr als ausreichend – zumindest quantitativ, andererseits habe ich Stimmungen und Stimmen von Herstellern wie Medien natürlich registriert und wollte daraus ein persönliches Fazit ziehen.
Neugieriger: Weshalb diese Einschränkung auf die Quantität der Berichterstattung?
Matthias: Ich will und kann nicht pauschalisieren. Es gab und gibt auch sachliche, kompetente Journalisten, die wirklich etwas von Fotografie verstehen und dies auch publizieren. Nicht zu verkennen ist aber auch die Tatsache, dass viele Redaktionsstuben administrativ den Werbeabteilungen des jeweiligen Verlages unterstehen. Mit anderen Worten: Gute Werbekunden werden bei Laune gehalten.
Neugieriger: Und dann werden Tests manipuliert?
Matthias: Dies sicher nicht. Zumindest ist mir derartiges aus meiner früheren Tätigkeit als freier Redakteur bei einem großem deutschen Verlag im PC-Bereich so nicht offensichtlich geworden. Allerdings wurden kritische Anmerkungen über Produkte von Werbekunden einfach gestrichen. Auch dies trägt zur falschen Meinungsbildung bei.
Neugieriger: Was sind positive Beispiele für Informationsquellen im Internet?
Matthias: Man könnte sicher einige nennen. Ich selbst fühle mich bei http://www.dkamera.de/ sehr wohl. Informative Sachlichkeit – das ist es, was ich mag.
Neugieriger: Nachgefragt: Was stört dich – vor allem im Bezug auf die Berichterstattung zur Photokina 2008 – bei den anderen?
Matthias: Sehr viel. Zum Beispiel, dass Trends propagiert werden, die keine sind. Dass Kleinigkeiten an technischen Verbesserungen als bahnbrechende Erfolge gefeiert werden. Teilweise fehlt die fachliche Kompetenz – man übernimmt zu schnell und zu unkritisch Pressemitteilungen der Anbieter, teilweise ist es der Druck, Seiten zu füllen (sowohl im Web als auch beim Print) und zum Teil sind es die geschilderten Abhängigkeiten von bestimmten Kunden.
Neugieriger: Kannst du dazu Beispiele nennen?
Matthias: Nehmen wir als Beispiel das strittige Thema „Kompaktkameras“ (hier einmal konkret die sogenannten Bridgekameras http://de.wikipedia.org/wiki/Bridgekamera ) vs. DSLR (http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelreflexkamera ). Als die ersten DSLR mit Live-View (http://de.wikipedia.org/wiki/Live-View) auf den Markt kamen, hat man gejubelt. Bis zu dem Zeitpunkt war dies ein typisches Merkmal (und Vorteil) der Kompaktkameras. Videos aufnehmen war (über Sinn und Unsinn kann man streiten) bislang ebenso den Kompakten vorbehalten. Bis die Nikon D90 als erste DSLR dies ebenso ermöglichte. Auf der Photokina folgte Canon mit der Profi-Kamera EOS 5D Mark II (21,1 Megapixel, Preis rund 2.500 Euro). Mit dieser werden in voller HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel werden so Filme mit 30 Bildern in der Sekunde möglich.
Wirklich interessant ist die zur Messe vorgestellte Panasonic DMC-G1 (http://www.focus.de/digital/foto/panasonic-dmc-g1-spiegelreflexkamera-ohne-spiegel_aid_344261.html ), bei der erstmals auf den Spiegel verzichtet wurde und die – bis auf die Wechselobjektive – eigentlich den Kompakten schon sehr ähnlich ist.
Kurzum: Die Grenzen werden fließender, das Schubladendenken nach dem Motto „Profi = DSLR“ macht aus meiner Sicht keinen Sinn.
Neugieriger: Sind Profis bzw. Semi-Profis nicht wirklich mit einer DSLR besser bedient?
Matthias: Das würde ich so pauschal nicht sagen wollen, da dies von Einsatzzweck abhängig ist. Hätten die Hersteller ihre Bridge-Kameras so weiterentwickelt, wie die DSLR, dann könnte man sich den Aufpreis für die Spiegelreflex oft sparen – sowohl als Amateur wie auch als Profi. Nur ein Beispiel: Sonys R1 hat aufgezeigt, was im Bereich Bridge-Kameras machbar ist. Mir leistet gerade diese Kamera im Bereich Endurosport ausgezeichnete Dienste. Schnelles manuelles Zoomen über einen breiten Bereich, kein Stress mit Staub im Gelände... Ich wüsste nicht, warum ich da auf eine DSLR wechseln sollte.
Das Problem, was ich sehe: Die Anbieter wollen an der Peripherie verdienen. Also neben dem Body möglichst viele Objektive und anderes Zubehör verkaufen. Gewinnmaximierung über Folgegeschäfte quasi. Etwas, dass bei gut ausgestatteten Kompaktkameras nicht möglich ist. Ich bin mir sicher: Allein das Objektiv hätte mich im DSLR-Bereich das gleiche gekostet, wie ich für die gesamte Kompaktkamera Sony R1 bezahlt habe. Und vermutlich ist dies auch der Grund, weshalb Sony die Weiterentwicklung der Kamera eingestellt hat.
Neugieriger: Um noch kurz bei dem Kameras zu bleiben: Welche Entwicklung wünschst du dir für die Zukunft?
Matthias: In meinen Augen sind Gesichtserkennung und Bildstabilisatoren sicher hilfreiche Funktionen, während ich Lächel-, Blinzel- und ähnliche Funktionen als Spielerei sehe und nicht benötige. Die Hersteller sollten ihr KnowHow vielmehr dafür einsetzen, dass Fotografieren in lichtkritischen Situationen zu vereinfachen. Da die Gesetze der Physik nicht zu umgehen sind, sehe ich einen sinnvollen Weg darin, den Pixelwahn zu stoppen und die Sensoren nebst der Optik ausreichend groß zu gestalten. Was zur Zeit im Massenmarkt angeboten wird, ist oft schlichtweg Schrott. Viele der Kameras liefern trotz 10MP-Sensor schlechtere Fotos, als meine ca. sechs Jahre alte Olympus C50 mit 5 MP. Vielleicht hat dieser Markt der „Fun-Cams“ auch seine Berechtigung – aber ich hoffe, dass die Fokussierung auf dieses Segment nicht zu stark wird.
Ach ja: GPS- und WLAN-Fähigkeiten sind zwei Dinge, die ich mir für meine Arbeit mit einer der nächsten Kameras wünsche. Ansonsten geht es zumindest mir so, dass ich eh im manuellen Modus fotografiere und diverse Menüs eher als lästig statt hilfreich empfinde.
Neugieriger: Nun waren ja auf der Photokina nicht nur Kameras zu sehen. Es ging auch um Zubehörprodukte und Bilddienstleistungen. Hast du hier neue Trends ausmachen können?
Matthias: Auf dem Gebiet der professionellen Bildausgabe standen vor allem Single-Pass-Inkjet-Drucker, UV-LED-Drucker und wasserbasierende Latex-Tinten im Fokus. Das sind schon interessante Themen und man darf gespannt sein, was sich hier noch tut. Den Trend zu digitalen Bilderrahmen halte ich persönlich für gepusht – hierzu hatte ich ja bereits im Blog geschrieben (http://asp-fotos.blogspot.com/2008/07/digitale-bilderrahmen-floppen.html ). Was Fotodienstleistungen anbelangt, ist Kreativität gefragt und diese wird sicherlich zu neuen, interessanten Angeboten führen und die bedruckte Kaffeetasse oder das Mauspad ablösen.
Neugieriger: Deine Meinung zur Bildbearbeitungssoftware?
Matthias: Der Platzhirsch ist ja bekanntlich Adobe, die letzte aktuelle Version Photoshop CS 4, mit der man eine Menge machen kann – bis hin zur gezielten Bildmanipulation. Nur: 2000.- Euro sind einerseits kein Pappenstiel, andererseits reichen zur Bildverbesserung auch preiswertere bzw. sogar Gratis-Programme. Einige davon habe ich ja bereits im Blog vorgestellt (http://asp-fotos.blogspot.com/search/label/Bildbearbeitung ). Es stellt sich also wieder die Frage: „Was will man tun?“, um sich für eine bestimmte Software zu entscheiden. In dem Zusammenhang noch ein Tipp: Einige Bildbearbeitungsprogramme bieten gleichzeitig mehr oder minder leistungsstarke Funktionen zur Fotoverwaltung, also der dokumentierten Archivierung bis hin zu Datensicherung. Aus meiner Sicht ein wichtiger Punkt, den man nicht unterschätzen sollte.
Neugieriger: Danke für deine Antworten.
Matthias: Gern geschehen. Ich merke schon: Du hast mir doch noch eine Art Fazit aus dem Kreuz geleiert – wenn auch nicht unbedingt zur Photokina 2008, so doch als Resümee des Jahres 2008...
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Montag, 22. September 2008
DAZZ - kreative Fotogestaltung
Wer schon einmal Fotos für diverse Fotogeschenke, wie Poster, Kaffeetassen, Puzzle oder ähnliches ausgewählt hat weiß, dass ein Ausschlusskriterium eigentlich gelungener Porträts oftmals der unpassende Hintergrund ist. Und wer nicht gerade professionell mit Grafikprogrammen umgehen kann, kennt auch den Aufwand, solche Fotos sauber freizustellen und mit einem geeigneten Hintergrund zu versehen. Genau diese Marktlücke hat dazz.com erkannt und bietet diese Dienstleistung jetzt an.
Foto: DAZZ
Foto: DAZZMan lädt also sein Motiv zu dazz.com und erhält innerhalb von 24 Stunden passende Vorlagen. Ist die Wahl für einen bestimmten Fotostyle getroffen, so kann der Kunde diesen für 2,90 Euro herunterladen oder ihn bei einem Hersteller seiner Wahl direkt auf ein Fotogeschenk drucken lassen. Alternativ kann man auf diese Weise die perfekt freigestellte Aufnahme erwerben.
Dabei ist DAZZ eine offene Plattform: Hersteller von Fotogeschenken können DAZZ nutzen, um ihren Kunden eine realistische Vorschau zu bieten und schönere Fotogeschenke herzustellen. Designer können ihre eigenen Fotostyles kreieren und in DAZZ einbinden lassen. Für jeden verkauften Fotostyle erhalten sie eine Provision.
Meine Meinung: Ein interessantes Angebot für alle Fotografen, die nicht die Zeit oder Erfahrung haben, Fotos selbst kreativ zu gestalten, die aber mehr aus ihren Motiven (besonders Portäts) machen wollen.
Dabei ist DAZZ eine offene Plattform: Hersteller von Fotogeschenken können DAZZ nutzen, um ihren Kunden eine realistische Vorschau zu bieten und schönere Fotogeschenke herzustellen. Designer können ihre eigenen Fotostyles kreieren und in DAZZ einbinden lassen. Für jeden verkauften Fotostyle erhalten sie eine Provision.
Meine Meinung: Ein interessantes Angebot für alle Fotografen, die nicht die Zeit oder Erfahrung haben, Fotos selbst kreativ zu gestalten, die aber mehr aus ihren Motiven (besonders Portäts) machen wollen.
Samstag, 2. August 2008
Fotodateien: Original, Kopie, Bearbeitung
Die meisten (Hobby-) Fotografen werden ihre digitalen Schnappschüsse im sogenannten JPG-Format speichern und diese von der Speicherkarte der Kamera dann auf den Computer übertragen. Was viele nicht wissen: Mit jeden Öffnen und wieder Speichern einer solchen Foto-Datei geht eine erneute Komprimierung und damit ein Qualitätsverlust einher. Wer beim Kleinrechnen für Web-Galerien, E-Mails oder Ebay nicht aufpasst, hat deshalb schnell ein Problem: Es ist plötzlich kein optimales Original mehr vorhanden.
Programme, wie Picasa von Google umgehen dies, da das Original bei allen Bildbearbeitungen unangetastet bleibt und Veränderungen stets an einer Kopie vorgenommen werden. Wer jedoch Photoshop oder ein adäquates Programm verwendet, muss selbst darauf achten, dass er die modifizierte Variantes eines Fotos unter anderem Namen bzw. als Kopie speichert.
Bei Spiegel Online findet sich ein interessanter Beitrag, der sich zwar mit der Bildbearbeitung unter Photoshop befasst, aber sinngemäß auch für fast jede andere Bildbearbeitungssoftware Gültigkeit hat.
Mein Fazit: Besonders für Gelegenheitsfotografen und/oder Computerunerfahrene ein sehr lesenswerter Artikel.
Programme, wie Picasa von Google umgehen dies, da das Original bei allen Bildbearbeitungen unangetastet bleibt und Veränderungen stets an einer Kopie vorgenommen werden. Wer jedoch Photoshop oder ein adäquates Programm verwendet, muss selbst darauf achten, dass er die modifizierte Variantes eines Fotos unter anderem Namen bzw. als Kopie speichert.
Bei Spiegel Online findet sich ein interessanter Beitrag, der sich zwar mit der Bildbearbeitung unter Photoshop befasst, aber sinngemäß auch für fast jede andere Bildbearbeitungssoftware Gültigkeit hat.
Mein Fazit: Besonders für Gelegenheitsfotografen und/oder Computerunerfahrene ein sehr lesenswerter Artikel.
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Sonntag, 25. November 2007
GIMP - Alternative zu Photoshop
Adobes Photoshop gilt als unbestrittener Marktführer, wenn es um leistungsfähige bildbearbeitungssoftware geht. Doch für viele Anwendungsfälle heißt dies - vor allem auch in Hinblick auf den Kaufpreis - mit Kanonen auf Spatzen schießen. Es gibt kostengünstige Alternativen, wie Paintshop Pro, das ich bereits vorgestellt habe.
Und es Gratis-Programme, wie "GIMP", die für viele Aufgaben der Bildbearbeitung völlig ausreichend sind. "GIMP" wurde ursprünglich für das kostenlose Betriebssystem Linux entwickelt, läuft jedoch auch auf den Betriebssystemen von Microsoft und Apple. Wer GIMP maximal ausreizen will, kommt an informativer Fachliteratur nicht vorbei. Ein besonders empfehlenswertes Buch ist das von Bettina Lechner, dass sich nicht nur an Anfänger wendet. Auch erfahrene Benutzer von "GIMP" erhalten viele hilfreiche Tipps.
Und es Gratis-Programme, wie "GIMP", die für viele Aufgaben der Bildbearbeitung völlig ausreichend sind. "GIMP" wurde ursprünglich für das kostenlose Betriebssystem Linux entwickelt, läuft jedoch auch auf den Betriebssystemen von Microsoft und Apple. Wer GIMP maximal ausreizen will, kommt an informativer Fachliteratur nicht vorbei. Ein besonders empfehlenswertes Buch ist das von Bettina Lechner, dass sich nicht nur an Anfänger wendet. Auch erfahrene Benutzer von "GIMP" erhalten viele hilfreiche Tipps.
Die Software kann auf gimp.org kostenlos herunter geladen werden -
Scharf, schärfer, am schärfsten?
Ich hoffe, keiner hat wegen einer anderen Erwartungshaltung diesen Beitrag geklickt: Es geht um Digitalfotografie ;-)
Das Thema Bildschärfe bewegt mich seit längerer Zeit und ich gebe zu, dass ich auch schon in die Falle getappt bin - ich meine die Falle, per Mausklick ein Foto zu schärfen. Die Gefahr nicht immer erkennend, dass es schnell zuviel des Guten ist.
Besonders, wenn es um Aktualität geht, man Fotomaterial schnell veröffentlichen will, leidet schnell der Qualitätsanspruch. Oft - zu oft - wird dann schnell der Bildausschnitt bearbeitet, nachgeschärft und das Foto dem Upload-Script übergeben. Hier erfolgt - je nach Software - nochmals eine "Optimierung" im Sinne von Komprimierung und Schärfung.
Das Ergebnis ist, dass nicht nur das geübte Auge erkennt, dass das Foto nur noch wenig mit der Realität zu tun hat, dass hier (wieder einmal) übertrieben wurde. Wer sich die Kritikfähigkeit bewahrt hat, merkt dies vielleicht später selbst, wenn er sich seine Fotos - mit der nötigen zeitlichen Distanz - noch einmal anschaut.
Was ich hier anspreche, bezieht sich zunächst wohl bemerkt nur auf die nachträgliche Bildmanipulation. Dass viele moderne Kameras von sich aus im JPEG-Format gespeicherte Fotos im Sinne des Wortes verschärft speichern, kommt als Negativkriterium noch hinzu.
Mit diesem Thema befasst sich Adrian Alhaus in seinem Beitrag "oh nein, schon wieder ein überschärftes Bild" bei dkamera.de. Sein Fazit, dem ich mich gern anschließe: Geschärft werden muss in der Praxis sehr selten - und dann kaum beim Ausdruck, sondern nur in Einzelfällen bei der Bildschirmdarstellung.
Glücklich kann sich schätzen, wer an seiner digitalen Kamera die Bildschärfe beim Speichern optional beeinflussen/einstellen kann. Fast immer ist anzuraten, hier ein, zwei Stufen von der Grundeinstellung zurück zu nehmen. Das Prinzip ist wie beim Würzen einer Suppe: Nachgesalzen ist schnell, eine versalzene Suppe jedoch ist nicht mehr zu retten...
Das Thema Bildschärfe bewegt mich seit längerer Zeit und ich gebe zu, dass ich auch schon in die Falle getappt bin - ich meine die Falle, per Mausklick ein Foto zu schärfen. Die Gefahr nicht immer erkennend, dass es schnell zuviel des Guten ist.
Besonders, wenn es um Aktualität geht, man Fotomaterial schnell veröffentlichen will, leidet schnell der Qualitätsanspruch. Oft - zu oft - wird dann schnell der Bildausschnitt bearbeitet, nachgeschärft und das Foto dem Upload-Script übergeben. Hier erfolgt - je nach Software - nochmals eine "Optimierung" im Sinne von Komprimierung und Schärfung.
Das Ergebnis ist, dass nicht nur das geübte Auge erkennt, dass das Foto nur noch wenig mit der Realität zu tun hat, dass hier (wieder einmal) übertrieben wurde. Wer sich die Kritikfähigkeit bewahrt hat, merkt dies vielleicht später selbst, wenn er sich seine Fotos - mit der nötigen zeitlichen Distanz - noch einmal anschaut.
Was ich hier anspreche, bezieht sich zunächst wohl bemerkt nur auf die nachträgliche Bildmanipulation. Dass viele moderne Kameras von sich aus im JPEG-Format gespeicherte Fotos im Sinne des Wortes verschärft speichern, kommt als Negativkriterium noch hinzu.
Mit diesem Thema befasst sich Adrian Alhaus in seinem Beitrag "oh nein, schon wieder ein überschärftes Bild" bei dkamera.de. Sein Fazit, dem ich mich gern anschließe: Geschärft werden muss in der Praxis sehr selten - und dann kaum beim Ausdruck, sondern nur in Einzelfällen bei der Bildschirmdarstellung.
Glücklich kann sich schätzen, wer an seiner digitalen Kamera die Bildschärfe beim Speichern optional beeinflussen/einstellen kann. Fast immer ist anzuraten, hier ein, zwei Stufen von der Grundeinstellung zurück zu nehmen. Das Prinzip ist wie beim Würzen einer Suppe: Nachgesalzen ist schnell, eine versalzene Suppe jedoch ist nicht mehr zu retten...
Sonntag, 11. November 2007
Paintshop Pro - Alternative zu Photoshop
Ich hatte in der Vergangenheit ja bereits angekündigt, einige Software-Alternativen zum teuren Photoshop vorstellen zu wollen, zuletzt in meinem Buchtipp zur Schwarz-Weiss-Fotografie. Schließlich hat nicht jeder soviel Geld übrig, um sich das teure Adobe-Paket leisten zu können. Für manch einen gelegentlichen Foto-Bearbeiter wäre es auch verschenktes Geld, da man diese komplexe Funktionalität erst mit dem zu erwerbendem Wissen und Können ausnutzen kann.
Zu den kostengünstigen Alternativen gehört (übrigens schon seit Jahren am Markt) Paintshop Pro. Die aktuelle Version hört auf den Namen "Corel Paint Shop Pro Photo X2", was mich irgend wie an einen Golf GDI erinnert - ich weiß nicht, ob die Marketingstrategen genau dies wollten...
Die Software kostet neu knapp 80 Euro, ist aber aus 2. Hand schon preiswerter erhältlich. Schon deshalb - und natürlich in Kenntnis ihrer Funktionalität - ist Paintshop Pro eine Empfehlung meinerseits. Einen umfassenden Testbericht hat Adrian Ahlhaus bei dkamera.de geschrieben, so dass ich an dieser Stelle nur darauf verweisen möchte.
Seiner subjektiven Meinung zum Programm habe ich nichts hinzu zu fügen, so dass ich ich mich auf das Zitieren einiger in meinen Augen wichtiger Aussagen beschränke:
Die Demoversion gibt es bei Chip zum Download, die gegenwärtig kostengünstigste deutsche Vollversion bietet Amazon an.
Zu den kostengünstigen Alternativen gehört (übrigens schon seit Jahren am Markt) Paintshop Pro. Die aktuelle Version hört auf den Namen "Corel Paint Shop Pro Photo X2", was mich irgend wie an einen Golf GDI erinnert - ich weiß nicht, ob die Marketingstrategen genau dies wollten...
Die Software kostet neu knapp 80 Euro, ist aber aus 2. Hand schon preiswerter erhältlich. Schon deshalb - und natürlich in Kenntnis ihrer Funktionalität - ist Paintshop Pro eine Empfehlung meinerseits. Einen umfassenden Testbericht hat Adrian Ahlhaus bei dkamera.de geschrieben, so dass ich an dieser Stelle nur darauf verweisen möchte.
Seiner subjektiven Meinung zum Programm habe ich nichts hinzu zu fügen, so dass ich ich mich auf das Zitieren einiger in meinen Augen wichtiger Aussagen beschränke:
- Im Erlernen einer Software, darin ist Corel mit seinem neuen „Paint Shop Pro Photo X2“ mit dem darin integrierten „Lernstudio“ unschlagbar stark.
- Selbst auf einem betagten Computer oder einem neuen kostengünstigen Rechner kann man gut arbeiten. Fast alles geht sehr schnell. Lediglich bei einigen rechenintensiven Aufgaben hat man mal einige Sekunden an Geduld aufzubringen.
- Sehen Sie sich Corels „Paint Shop Pro Photo X2" an, einfach einmal die Demoversion. Denn diese bietet einen verlässlichen, unkomplizierten Weg, um aus allen Fotos das Beste heraus zu holen. Für 89 Euro wird alles geboten, was man sich anständigerweise wünschen kann.
Die Demoversion gibt es bei Chip zum Download, die gegenwärtig kostengünstigste deutsche Vollversion bietet Amazon an.
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Samstag, 26. Mai 2007
RAW-Konverter als Gratis-Software
"S7raw" nennt sich - etwas eigenwillig - ein Freeware-Tool zur Verwaltung, Bearbeitung und Konvertierung von Fotos im RAW-Format.
Als Rohdatenformat oder RAW (englisch raw = roh) bezeichnet man ein jeweils modellabhängiges Dateiformat bei Digitalkameras, bei dem die Kamera die Daten nach der Digitalisierung weitgehend ohne Bearbeitung auf das Speichermedium schreibt.
Obwohl sich die Funktionsweise der digitalen Bildsensoren verschiedener Hersteller und Modelle im Allgemeinen nicht wesentlich unterscheidet, sind die abgespeicherten RAW-Formate zueinander nicht kompatibel (Quelle: Wikipedia).
S7raw wandelt die Fotos in 8- oder 16-Bit PSD und TIFF- sowie JPEG-Format. Daneben bietet s7raw Bildbearbeitungsoptionen zum Drehen von Bildern und Modifizieren von Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und Farbton an. Auch der Schärfegrad lässt sich lässt sich modifizieren. Darüber hinaus bietet s7raw die Massenbearbeitung von Bildern mittels integrierter Batch-Funktion an.
Hier geht es zum Download der Software.
Als Rohdatenformat oder RAW (englisch raw = roh) bezeichnet man ein jeweils modellabhängiges Dateiformat bei Digitalkameras, bei dem die Kamera die Daten nach der Digitalisierung weitgehend ohne Bearbeitung auf das Speichermedium schreibt.
Obwohl sich die Funktionsweise der digitalen Bildsensoren verschiedener Hersteller und Modelle im Allgemeinen nicht wesentlich unterscheidet, sind die abgespeicherten RAW-Formate zueinander nicht kompatibel (Quelle: Wikipedia).
S7raw wandelt die Fotos in 8- oder 16-Bit PSD und TIFF- sowie JPEG-Format. Daneben bietet s7raw Bildbearbeitungsoptionen zum Drehen von Bildern und Modifizieren von Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung und Farbton an. Auch der Schärfegrad lässt sich lässt sich modifizieren. Darüber hinaus bietet s7raw die Massenbearbeitung von Bildern mittels integrierter Batch-Funktion an.
Hier geht es zum Download der Software.
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HDR-Fotografie ermöglicht effektvolle Aufnahmen
HDR steht für High Dynamic Range und ermöglicht es, einen Kontrastumfang von 100.000:1 darzustellen (Digitalkameras liefern lediglich 1000:1). Der Trick: Belichtungsreihen von unter- bis überbelichtet vom gleichen Motiv, die dann am Computer bearbeitet (zusammengefasst) werden.
Die wohl bekannteste Software für die HDR-Fotografie ist Photomatix. Eine informative Einführung in das Thema mit Fotobeispielen findet sich bei Spiegel Online, darüber hinaus finden sich im Web jede Menge Websites, die sich dem Thema widmen.
So befasst sich die Netzwelt in einem Beitrag mit Alternativen zu Photomatix. Eine sehr schöne Fotostrecke mit Beispielen findet sich bei CHIP online. Vielleicht eine gute Anregung, es selbst einmal mit dieser Art der der Fotografie zu versuchen...

Die wohl bekannteste Software für die HDR-Fotografie ist Photomatix. Eine informative Einführung in das Thema mit Fotobeispielen findet sich bei Spiegel Online, darüber hinaus finden sich im Web jede Menge Websites, die sich dem Thema widmen.
So befasst sich die Netzwelt in einem Beitrag mit Alternativen zu Photomatix. Eine sehr schöne Fotostrecke mit Beispielen findet sich bei CHIP online. Vielleicht eine gute Anregung, es selbst einmal mit dieser Art der der Fotografie zu versuchen...
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Samstag, 5. Mai 2007
Photoshop kreativ nutzen - Buchtipp
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Photoshop
Dienstag, 20. März 2007
Photoshop: Regentropfen im Nachgang
In diesem Photoshop-Tutorial wird gezeigt, wie man nachträglich Regentropfen auf ein Fotomotiv zaubert. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung ist bestens dokumentiert, um dies nachvollziehen zu können.

Pfade, Ebenen & mehr - der Photoshop-Weblog
Wer sich intensiver mit der Digitalfotografie befasst, kommt irgend wann mit der leistungsstarken, aber nicht gerade billigen Software Photoshop in Berührung. Eine interessante & informative Quelle im Web:der Photoshop-Weblog.
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